23.12.2017 Autoverkauf in Auckland CBD

Geschrieben in Ballina

Unsere beiden Käufer Oke und Thies aus dem Norden Deutschlands sind am 22.12. aus Australien in Auckland angekommen und haben sich an jenem Abend erst einmal durch die Minibar und im Anschluss durch das Schnapssortiment großräumiger Bars getrunken. Daher verschob sich die geplante Übergabe von 11 auf 12 Uhr. Null Probelmo:). Wir trafen Oke und Thies am vereinbarten Treffpunkt und fuhren gemeinsam zu ihrem Hotel. 2 Minuten entfernt:D. Der Portier, ja die beiden haben sich für die ersten zwei Tage mal richtig verwöhnen wollen, kam schnurstracks auf uns zu, kaum hatten wir die Autotür geschlossen. Ein weißer Van mit gebrauchten Kayaks auf dem Dach und 3 Reisenden macht sich am Haupteingang eines Hotels und neben funkelnden Sternen und Olympiaringen nicht so gut. Aber als Oke ihm seinen Zimmerpass entgegenwedelte und seine Situation erklärte entspannte sich unser Freund. Er macht ja nur seinen Job. Während wir Oke und Thies alles detailliert erklärten, besonders Kathi hätte am liebste noch gezeigt, wie man die Türen öffnet oder das Lenkrad bedient:D, warteten Ryan und Schorsch á la Der Pate in Ryans Auto auf dem gegenüberliegenden Parkplatz, bereit einzugreifen, falls der Deal nicht zu unseren Gunsten ausgehen sollte oder Paolos Leute mitmischen wollten. Nach 1h hatten wir dann alles geklärt, übergaben die Schlüssel in neue Hände, stellten uns noch für ein letztes Photo zusammen vor Bongo auf und zogen dann mit quietschenden Reifen von dannen.

Auf der einen Seite froh, das Oke und Thies unseren Bongo übernehmen
Aber auch auch traurig

Irgendwie war es ein komisches Gefühl die Schlüssel weiter zu reichen, weil eine doch so lange Reise, was man am Anfang der Reise gar nicht für möglich hält, zu Ende geht. Aber mit jedem Umblättern einer Seite und dem Ende eines Kapitels, folgt zumindest im Leben immer eine neue, wenn auch noch leere Seite, die auf jeden Fall gefüllt werden wird. Wie und mit welchem Inhalt, das bleibt offen…

Ryan wollte uns an diesem Nachtmittag einen schönen Strand zeigen, den er bisher auch noch nicht gesehen hatte und nur vom Hören Sagen aber attraktiv fand. So fuhren wir für 1h raus aus Auckland zum Keri Keri Beach. Der Sand war so verdammt heiß. Natürlich wollte weder Schorsch noch ich den Schwanz einziehen, weshalb wir zwei Deppen, anders als die Erwachsenen Kathi und Ryan, uns gefühlt so richtig schön die Füße verbrannten:D. Eine Abkühlung im Meer musste also her und Kathi, Schorsch und ich gingen gemeinsam in die imposante Dünung. Nach anfänglichen Spielereien in den kleineren Wellen, wollten Schorsch und ich aber ein bisschen weiter Raus. Kathi blieb im seichten Gewässer, was im Endeffekt der klügere Schachzug gewesen war. An diesem von Lifeguards überwachten Strand war die Unterströmung nämlich so verdammt stark, dass Schorsch und ich wirklich Schwierigkeiten hatten wieder an den Strand  zu kommen. Hinzu kommen dann auch noch die Wellen von Oben und man wird schön unter Wasser raus aufs Meer gezogen. Gott sei Dank haben wir es geschafft, aber so eine extreme Strömung habe ich bisweilen nicht erlebt. Neue Erfahrung.

Auf dem Rückweg kauften wir noch ein paar Dinge für unser gemeinsames Curry am Abend ein und standen vor verschlossenen Türen, als wir Kathis und Mein Paket mit Klamotten nach Hause schicken wollten. Gut, dass wir uns Skihosen und noch warme Jacken haben schicken lassen:D. Gemeinsam kochten und lachten wir als der Abend begann und fanden uns später beim erzählen auf dem Boden wieder.

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