11.10.2017 Die Familie Hawkless

Geschrieben in Riverton

Aufstehen um 9:00 Uhr und frühstücken.

Regnerischer Ausblick von unserem Aufenthaltsraum im North Arm Hut
Zum Glück übertragen Photos noch keinen Geruch
Tony und Michelle…

hatten selbstnatürlich schon gefrühstückt und verließen wieder den Hut, als wir zum Frühstück gingen (Kathi schläft einfach immer zu lang:D). Doch wir stoppten sie noch schnell für ein Photo und sie gaben uns ihre Kontaktdaten, falls wir mal Hilfe brauchen. 11km und 4,5h langen vor uns und obwohl wir alles aufgegessen haben, war es eher regnerisch als sonnig. Mit Regenjacken und Regencapes für die Rucksäcke spazierten wir durch die nicht weniger schöne Natur und spielten, weil wir so oder so kein Tier zu Gesicht bekamen, „Ich kenne ein Tier mit“ oder gingen die Bundesländer mit Hauptstädten durch. War ganz schön witzig:D. Ca. Bei der Hälfte trafen wir Tony und Michelle mit witzig aussehenden Regenponschos, stoppten kurz und setzten unseren Track fort. Kaffeedurst und ein aufgesparter Nutbar waren der Grund für unseren schnellen Schritt.

Ankunft am DOC – Rakiura Great Walk: Check

 

Im Kaffee kniffelten wir eine Runde und schlenderten noch bis 17 Uhr (also so ca. 2h) durch die Gegend.

Auf der Fähre empfing uns Tess. Sie arbeitet für die Fähre und wir kamen kurz ins Gespräch. Die Wellen bei dieser Überfahrt waren ein bisschen höher. Es war also richtig witzig und die Gischt peitschte gegen die Fenster.

Am Anleger sagte Tess mit einem Grinsen im Gesicht: „Mum is always late“. Aber nach 15 Minuten stand eine gut gelaunte Elle vor uns und lud uns ein. Bei ihnen im Haus angekommen lernten wir Shannon und Sailor kennen. Shannon stellte ich mir als richtigen Seebären vor. Mit Tattoos von nackten Frauen, einem Anker und einem langen Bart. Und so weit davon entfernt war er garnicht:D. Er war zwar nur so groß wie Kathi, aber die nackte Meerjungfrau war auf seinem Unterarm zu sehen und einen Bart hatte er auch. Und sogar weniger Haar als ich;). Sailor war ein mit Sommersproßen übersähter kleiner Schlacks. Die beiden waren für 10 Tage auf See und freuten sich genauso wie wir auf das leckere Abendessen. Und es war vielleicht lecker. Wir wurden richtig verwöhnt. Zu sagen „Wie bei Muttern“ wäre zu viel, denn bei Mutti schmeckt’s immer noch am Besten, aber es war schon richtig lecker. Als Vorspeise gab es White Tail Deer, den es nur auf Stewart Island gibt, mit selbstgemachten Saucen von Shannon. Das war schon einmal „mhhhh“. Als Zwischengang, also zum snacken, kredenzte Shannon Cracker mit geräuchertem Lachsfilet. Mhhhhhh. Als Hauptgang gab es dann Fish `n‘ Chips Deluxe. Mhhhhhhhhhh. Und als krönenden Abschluss hatte Elle noch einen Fudgekuchen gebacken. Auch den beiden Freunden von Ellen und Shannon schien es geschmeckt zu haben. Wir saßen noch lange zusammen und hatten eine Menge Spaß, bevor wir hinter dem Haus in unseren Bongo verschwanden

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