24.12.2017 Weihnachten in Übersee

Geschrieben in Ballina

Schorschs und meine gemeinsame morgendlich Joggingeinheit fiel nach 2 Minuten langsamen Joggen prompt ins Wasser, weil Schorschs Oberschenkel anscheinend nur noch Radfahren gewohnt waren und keinen weiteren Schritt mehr zuließen:D.

Pancakes, Bananapancakes, Erdnussbutterpancakes, Nutellapancakes, Apfelpancakes oder auch alles zusammen. An diesem Weihnachtsmorgen gab’s schon zum Frühstück zwei süße Versuchungen für jeden.

Für jeden gab’s nur 4

Danach: Haferflocken, denn wir wollten ja auch satten werden:) Gut abgeleckt wurden Teller und Bestecke, wie sich das für Camper gehört, „gespült“, fachgerecht verstaut und während Kathi und ich unsere Rucksäcke für den morgigen Flug packten, tigerten Ryan und seine neue Freundin mit dem roten Bart in die Stadt, um ein paar Zutaten für den Weihnachtsabend zu kaufen. Voll bepackt mit schweren Sachen ging’s hinein ins Christmas Feeling – ehrlich gesagt warten wir noch immer auf Weihnachtsstimmung:D – in einen großen Park um Ryans neues Spielzeug auszuprobieren. Ein sog. Airobie. Man kann sich quasie eine tradtitionelle Frisbee vorstellen, die jedoch ein großes Loch in der Mitte hat und so nur einen 40mm breiten, speziell geformten Ring entstehen lässt. Das besondere Profil des Rings lässt Wurfentfernungen von bis zu 400m zu. So steht es auf der Verpackung. Im Park war dann kein halten mehr und wir donnerten Saturns Ring durch den Park. Dieses Ding ist definitiv sein Geld wert und lässt jeden Spaß haben. Des Öfteren verfing sie sich in ein paar Bäumen oder landete „unabsichtlich“ neben einer jungen Dame auf Schorschs Seite. Sie ließ aber schnell erkennen nicht solo zu sein, als sich unser Airobie wieder „zufällig“ über ihrem Baum verfangen hatte:D

Die Hippies im Park

Gegen 16 Uhr schlugen wir hungrig wie eh und jeh in Ryans Haus auf und verspeisten die Reste vom Curry. Schließlich sollte der Abendschmaus erst gegen 19 Uhr beginnen. Der Souchef hantierte bereits mit seinem Boss in der Küche herum, als Schorsch und Ryan nach einem kleinen Powernap dazustießen. Die Vorbereitungen für unser Weihnachtsessen hatten offiziell begonnen. Geplant waren: Käseplatte mit typisch neuseeländischen Crackern (Sowas wie TucTuc nur in ecker:)) als gemütliches Entreé. Gefolgt von Kartoffelsalat, Knödel, Ofengemüse, Hähnchenbollen mit leckerer Soze auf Ryans Wunsch nach deutschem Essen. Zum Nachtisch gab es selbstgebackenes Shortbread von Ryan (lustige Geschichte zu Teigzubereitung von Kathi und Ryan) sowie Trüffelpralinen ohne Trüffel von einer Französin, die Ryan im Hostel kennengelernt hatte. Und die beiden weiteren Gäste, die besagte Französin sowie eine Rumänin, sollten sich nur um geschlagene 2h verspäten. Dies teilten sie Ryan per SMS mit und er war wirklich enttäuscht. Naja, wir warteten ab, verspeisten die Käseplatte zu viert, hahahahahahahah.

Ein Amnüsgöl (ich bin mir bei der Rechtschreibung sehr sicher:D)Der Abend war ein voller Erfolg. Kathi hatte sich mit dem Essen, auch dank der optimalen Zutatengrößen für beste Garpunkte, selbst übertroffen und gerade die Knödel waren so gut wie nie in den 3 Versuchen für unsere Kiwi-Hosts von HelpX:D Good on you, Kathi;).

Frohe Weihnachten
Vorbereitungen mit der Cheffin
Ein Weihnachtsschmaus vom Allerfeinsten;)

Und während wir da so saßen, waren unsere Familien so fern, weil wir zum Glück nicht alleine waren. Ansonsten wäre der Weihnachtsabend nicht so lustig und fröhlich gewesen, wie er eigentlich immer sein sollte. Relativ früh und für Ryan unerwartet verabschiedeten sich die beiden Gäste und wir saßen noch bis 2 Uhr im Wohnzimmer und verquatschen uns. Müde ging es dann für 2h ins Bett, bevor uns ein Taxi zum Flughafen fahren sollte.

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