03.12.2017 Sommermarkt in Hastings

Geschrieben in Snells Beach

7:00 Uhr und der Plattenspieler dröhnte mit schöner typischer Peter Kerena Musik:D. Ich kroch aus dem Bongo, marschierte schnur straks zum Klo und ging im Anschluss auch nicht mehr ins Bett, sondern setzte mich mit Nathan, der übrigens in der richtig gemütlich eingerichteten Yurte wohnte, Elias und Wellie an die Lagerfeuerstelle direkt vor unserem Auto. Peter kam mit Kaffee für uns alle und brachte sogar Kathi eine Tasse ans Bett. Peter fing wieder von den gestrigen Themen an und wir vergaßen die Zeit. Erst um 10 Uhr sprang Peter auf, reparierte schnell den Land Rover damit sie es noch pünktlich zur Kirche schaffen. Kirche meint hier nicht Gotteshaus, sondern den Farmersmarkt in Hastings. Jeden Sonntag, eigentlich schon um 8:30 Uhr fahren alle zum Markt und genießen bei Musik und Obst und ihren Freunden den Sonntag Vormittag. Sie nahmen uns mit und der Markt hatte wirklich viel zu bieten. Endlich mal ein Markt mit vielen lokalen Angeboten und ohne die chinesische Plastikmafia. Nach einen kleinen Rundgang über den Markt saßen wir mit den Kerenas vor der kleinen Musikbühne und genossen die Life Musik und das Treiben rund herum, als Elias plötzlich aufsprang und ein kleines 4-jähriges Mädchen in seine Arme fiel. Auch Peter und Wellie schossen in die Luft und zwei weitere 13 -15-jährige Mädchen gingen auf sie zu. Die ersten Tränen flossen und wir bemerkten, dass es sich um 3 Töchter von Peter handeln muss. Gemeinsam mit ihrer Mutter waren die 3 Mädels auf dem Markt, jedoch hatte sie ihren Kindern den Kontakt zu Peter untersagt und so sah sich dieser Teil der Familie wie sich später herausstellte nach 1 Jahr wieder. Die kleinste weinte Kullertränen und auch Kathi wurde von dieser ambivalenten Situation mitgerissen. Mit 3 Mädels mehr an Board und noch weiteren Bekannten, die alle etwas zu Essen auf den Tisch legten, blieben wir bis zum Ende des Marktes. Alle wollten uns nochmal mit uns zu den Wasserfällen und Wellie bearbeitete Kathi noch eine weitere Nacht auf der Kerena-Farm zu verbringen. Sehr, sehr gerne wären wir mitgegangen, aber wir hatten uns mit Rob und Kristie in den nächsten Tagen verabredet und mussten noch ein wenig Strecke zurücklegen. Also hieß es Abschied nehmen und wider erwarten nahm uns jeder der Familie in den Arm, so als kenne man sie schon Jahre. Nathan gab uns noch eine Empfehlung für die Nacht mit und so sagten wir mit vielen neuen, aufweckenden und nachdenklich stimmenden Gedanken „Auf Wiedersehen“!

Frühlungsgefühle auf dem Markt

 

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