23.11.2017 Neuseelands größter See

Geschrieben in Matapouri

Nach einem Pott Haferflocken mit Obscht und einer erfrischenden Morgendusche im Fluss packten wir unsere sieben Sachen zusammen. Kurz vor Abreise lugte Frau Nachbar um die Ecke. „Welche Zutaten habt ihr denn in die, wie heißen die noch gleich, gepackt?“ fragte sich den Oberchefkoch. Dass ich bekannt für meinen Gourmetgaumen bin muss sich schon bis NZ durchgeschlagen haben:D. „Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Ei und Brotkrumen für die Fluffigkeit“ antwortete ich. „Chili und Semf“ fügte Kathi noch hinzu. Und genau das schienen die für Frau Nachbar nicht identifizierbaren Zutaten gewesen zu sein, denn sie lachte und freute sich die Ursache für die „Schärfe“ ausgemacht zu haben. Und zum Abschied holte sie dann noch einen kleinen Riegel Schokolade hinter ihrem Rücken her, fein säuberlich in Alufolie verpackt. Auf dem Weg nach Taupo konnten Kathi und ich uns bildlich vorstellen, wie sie im Wohnmobil gestanden hat, auf der Suche nach einem kleinen Dankeschön für die Bremsklötze. Schön war’s.

Huch, die Kuh scheint frei zu sein
Ungwöhnlich, aber smett mir

Wie schon gesagt führte uns der Forgotten World Highway nach Taupo. Der kürzeste Weg wäre über den Südzipfel verlaufen, aber da wir Zeit hatten, fuhren wir den See von Norden über sein Ostufer nach Süden hin ab. In Taupo fanden wir einen kostenfreien Platz am Hafen mit nur 5 Minuten Fußweg von der schönen Innenstadt sowie dem Start und Ziel des Radrennens entfernt. In Taupo war einen Tag vor dem Beginn des Rennens in der gesamten Stadt seit dem morgen der Strom ausgefallen und die Geschäfte waren mehrheitlich geschlossen. Nur der führende Disounter verfügte über ein starkes Aggregat. Gott sei Dank! Unser Abendbrot war gerettet:D. Mit einem Bad im See und schmackhaften Wraps beendeten wir den schönen Tag.

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