03.11. -13.11.2017 Vom Aal räuchern und vieeelem mehr

Geschrieben in Taupo

Lawrence – der braucht wieder arbeitswillige Helfer:D Er hatte uns vor ein paar Tagen mit der Frage angerufen, wann wir wieder in der Region wären, er hat nämlich Arbeit für uns. Einen exakten Zeitpunkt für unsere Ankunft konnten wir ihm damals allerdings nicht geben, aber wir sollten uns einfach melden, wenn’s uns dann passt. Heute ist gut, entschieden wir, da unsere geplanten Ausflüge in die Nelson Lakes dank des anhaltenden Regens in Wasser fielen. Also riefen wir ihn an. Lawrence freute sich, sagte aber, dass er bis Dienstag in Auckland auf einer Feier sei. Wir könnten uns aber wie zu Hause fühlen und uns erst einmal von den Strapazen des Vagabunddaseins erholen:D. Nach einem Frühstück im Bongo, wegen Regen natürlich😉, fuhren wir entspannt und mit dem kommunistischen Känguru in den Ohren los in Richtung Takaka (Krapotke hat die Mau Mau Regeln  noch immer nicht begriffen:D).

v.r.n.l.: Timo, Käse, Haferflockenpot,Bernd das Brot, Kathi und Bruder von Bert das Brot. Abwesend: Tomate, Gurke

Als wir über den Takaka Hill fuhren und eine kleine Pause einlegten, trafen wir eine alte Bekannte vom Copland Track wieder und vertraten uns die Beine, während sie in ihrem Auto saß und kochte. Bei diesem Auto würde ich jeden Moment damit rechnen, dass mich beide Hinterreifen überholen! Für gewöhnlich reist sie mit ihrem Freund, dieser hatte aber keine Lust auf den Abel Tasman Track, sondern wollte einen anderen hinter sich bringen.

Jesus Fingers am Takaka Hill

4 Tage ohne Lawrence, den Sklaventreiber (So nennen ihn seine beiden Söhne;D), standen uns in Golden Bay bevor. Wir genossen die Tage mit Sporten, lesen, Gitarre spielen, Motorrad fahren und hier und da ein wenig arbeiten, damit wir nicht ganz so faul herüberkommen. Auch buchten wir unseren 3 Great Walk. Diesmal aber nicht auf der Süd-, sondern auf der Nordinsel im schönen Tongariro National Park – 43km in total.

Hausaufgaben wollen gemacht werden – aber nicht von mir:)
Lawrence Schlafzimmer ist ein alter Seecontainer
Seine Küche, Wohnzimmer, Büro und Bad ein alter Wohnwagen

Bei Lawrence kamen wir natürlich noch einmal so richtig zum arbeiten. Das Rata Camp musste für den Sommer hergerichtet, 200 Manukasägespähe in 250g und 1kg Päckchen abgepackt und verschweißt und hier und da Kleinigkeiten erledigt werden.

Die Aale sind im Ofen
Feinster Stoff aus Golden Bay

Wir kauften einen Satz Glasfaser und flickten die dann doch großen Rissen an den Kanus. Zum Teil waren die Boot 1/3 aufgeplatzt:D. Aber mit unserem hochentwickelten Gehirn und ein bisschen Zeit, Schmirgelpapier und leckeren Dämpfen vom Harz sollten die Boote jetzt auch für die hohe See tauglich sein. Wir werden es auf jeden Fall in Erfahrung bringen.

Untergehen unmöglich

Sofern wir dann mal nichts zu tun hatten, düsten wir mit dem Motorrad die Berge auf Lawrence Grundstück rauf und runter. Auch Kathi machte ihre ersten Versuche mit der Gangschaltung („Ich hab‘ geschaltet, hab‘ geschaltet. Kann ich schneller fahren?“

Die Abende verbrachten wir zumeist gemeinsam im Ratacamp bei vorzüglichem Hähnchen, Lachs mit Salat und Kartoffeln. Wie immer hatten wir mir Lawrence philosophische Gespräche über so viele Themen, die man hier gar nicht niederschreiben kann (und vielleicht möchte😊).

Das Rata Camp
Amani und Kathi warten auf Futter
Fynn rückt den Ofen in Position
Wieso 1 wenn man auch 2 Hähnchen braten kann;)

 

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