23.07.2017 Ein Familienausflug in den Schnee

Geschrieben im Hausbus von Kristie und Rob

Am letzten Tag in Rangiora haben wir dann tatsächlich noch unsere aus Deutschland importierten Wanderschuhe von Hanwag bekommen. Nach den tollen Trips mit Dr. Sally und Dr. Paul mussten adäquate Treter her. Unsere erste Wanderung mit den Schuhen war zwar kurz, aber nicht weniger interessant. (Es ging nach Lyttleton, einer kleinen Stadt mit einem wichtigen Industriehafen). Bestens ausgestattet saßen wir ein paar Tage später mit Kristie, Rob, Moss und Fenn im Auto in Richtung Schnee. Wir konnten uns zwar nicht vorstellen, wo hier, außer man fährt auf den Berg, ausreichend Schnee zum Spielen sein soll. Das unglaubliche an Neuseeland ist, dass man nach einer Stunde Autofahrt in den Bergen sein, plötzlich im Winter Wonderland Schneemänner bauen kann und keine weitere 10 Minuten klettert man in Castle Hill in frühlingshafter Kulisse auf massiven Steinformationen herum.

Wie erwartet, hielt sich der Schnee in Grenzen, aber für die Kiddies war es ausreichend und sehr witzig. Die Fahrt hingegen gestaltete sich auf den letzten 10 Minuten als weniger witzig, denn nach einem kurzen Stopp an einem potentiellen Platz zum toben, hatte Fenn plötzlich keine Lust mehr auf die Weiterfahrt und fing an zu schreien. Nach 10 Minuten hatte sich die Lage beruhigt, aber anstatt ihn ohne Kommentar wieder in den Kindersitz zu setzen, sagte Kristie: „Hör mal, Fenn. Wir fahren nur noch 10 Minuten. Dann kannst spielen“ und das Theater ging von Vorne los. Alles läuft hier nach dem Motto: Wenn die Kinder nicht wollen, müssen sie auch nicht.

Fenn und sein neuer Freund
Rodelspaß mit Kathi
Es ist eindeutig, wer am meisten Spaß hatte 😀 Das Kind mit der roten Mütze
Olaf bekommt eine neue Freundin

Nach ein paar tollen Momenten im Schnee ging es weiter nach Castle Hill, nur 10km von Cass entfernt. Wir hatten Castle Hill auf unseren bisherigen Routen immer gemieden, weil die man vor lauter Asiaten die Felsen nicht sieht. Auch heute, müssen die Flüge über den Teich wieder sehr günstig gewesen sein. Fenn war so schlecht drauf, dass er seinen Stimmbändern sowie seinen Eltern während des gesamten Aufenthalts von ca. 2 h keine Pause gönnte.

Kathi und Kristie

Fenn und Kathi erkunden die lustigen Seiten einer Pfütze
Massive Felsen und der winzige Rob mit dem schreienden Fenn
Schön zu erkennen: die schräge Oberfläche der einzelnen Felsen
Ein sonniges Plätzchen

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