11.06.2017 How to become a Chicken Farmer

Geschrieben in Cass in Barrietown

Sonntags früh aufstehen is‘ nicht, hat Barrie noch am Vorabend gesagt. Gemeinsam frühstückten wir 8 Uhr zusammen und wurden im Anschluss in das 1×1 eines Chickenfarmers eingeführt. Jeden morgen um 8 Uhr gibt’s frisches Wasser für die Hühner und Toast für die Pfauen. Bis 11 Uhr können andere Aufgaben erledigt werden, die dann so anstehen. Um 11:10 Uhr, nicht früher und nicht später, werden die Hühner freigelassen und die Eier aus den Ställen eingesammelt, geputzt und abgepackt. Sir, ja, Sir, Barrie Boss of Barrietown. „Aber…“, „Kein aber. Ich habe das immer so gemacht und das wird auch in Zukunft so gemacht, klar? Bloddy…“. 😀 Willkommen bei der Bundeswehr. Barrie hat seine Ansichten und Routinen, die man besser nicht in Frage stellt. Nach der knackigen Einführung machten wir uns zusammen mit Barrie auf in den nächsten Supermarkt. Nach 1:40 Stunden, ja, kein Scherz, der nächste Supermarkt ist tatsächlich so weit entfernt, kamen wir in Rangiora, kurz vor Christchurch an. Für 300$ kaufte Barrie ein, unser Anteil lag vielleicht bei 150$. Gesund einkaufen geht auf jeden Fall anders. Aber da wir unsere Lebensmittel ja aussuchen durften, war unsere Nahrungsaufnahme ja gesichert😉. Appropot Nahrungsaufnahme: Zum Mittagessen lud Barrie uns in ein altes traditionelles Familien-Pub aus dem Jahr 1861. Alles war ein wenig auf Alt gemacht, mit Ski-, Bergsteiger- und sämtlichen Sport- und Arbeitsgeräten. Hier trifft sich die Stadt zum gemeinsamen mitfiebern zu Sportereignissen oder einfach nur, wie wir, auf ein paar Hamburger. Sehr lecker! 1:40 Stunden Rückfahrt standen uns bevor, über zum Teil abgeholzte Freiflächen und vorbei an typischen Tierherden. Wir kamen noch zeitig für eine Runde Sport an, bevor wir uns zum Abendessen wieder trafen. Es gab Kartoffelpüree, Erbsen und Möhren mit einem Stück Rindfleisch. Kathis Lieblingsgericht :D. Satt freuten wir uns nach der TV Show „Master Chef Australia“ auf unser Bett. Schauen wir mal, was die nächsten Tage so für uns bereit halten.

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