07.06.2017 Goodbye Nelson Bay

Geschrieben in Cass in Barrietown

Kylie wollte uns eigentlich noch zum Mittagessen mit Lawrence einladen, aber wir wollten endlich auf die Straße und neue Wege erkunden. Also füllten wir unseren Tank bis zum Rand, packten die Karten aus und steuerten auf den Arthurs Pass zu. Auch hier folgten wir einer Empfehlung von Lawrence und Kylie, die in den Maruia Springs ein langes Wochenende verbracht haben. Zwischen den Bergen entspringt eine heiße Quelle, die mit kaltem Flusswasser auf unterschiedliche Temperaturen heruntergekühlt wird. Für viele Neuseeländer aus der Umgebung sind die Quellen gerade am Wochenende ein populärer Anlaufpunkt. Das Glück war wieder auf unserer Seite. Die Nebensaison beschert nur wenig Kundschaft unter der Woche und so konnten wir am nächsten Tag (08.06.) ganz entspannt in den Quellen vor uns her dümpeln. Jennifer, die 40 jährige, quirlige Dame am Empfang versorgte uns mit den wichtigen Informationen über die Quellen. (Mich erinnerte Jennifer an Professor Trelawny von Harry Potter😃). Aber erstmal mussten wir noch eine Nacht im Van verbringen. 10km von den Quellen entfernt stoppten wir an einem unscheinbaren Rastplatz, an dem ein Rundgang über die umliegenden Berge beginnt. Die Glassplitter auf dem Boden der ersten Parkbucht ließen auf einen Einbruch schließen. Leider kommt es immer häufiger vor, dass Autos aufgebrochen werden, während die Besitzer auf einer mehrtägigen Bergtour sind. Aber naja…wir schlafen ja im Auto, also wird schon nichts passieren😃. Doch bevor es in die Bongo-Höhle gehen sollte, gab es natürlich: Wraps! Eisig kalt war es draußen, sternenklar und windstill. Schnabuliert haben wir dann doch im Auto und Kathi hat sich selber übertroffen. Es war zu lecker! Im Anschluss präparierten wir uns für die Nacht, eine atemberaubende Nacht.

Auf der Suche nach Groot und Co

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