27.03.2017 Phu Quoc – Die Gefängnisinsel der Franzosen und Amerikaner

Den ersten Tag auf Pho Quoc verbrachten wir nach einem langen gesunden Schlaf erst einmal in der näheren Umgebung des Hostels, da wir ja noch keine Roller hatten. Der Hausstrand entpuppte sich, wie eigentlich zu erwarten war, als Reinfall, zugemüllt und einfach traurig! Naja, die Insel soll ja noch weitere  Reiseführerstrände versteckt halten😉. Für 4$/Tag konnten wir Roller anmieten. Wieder mobil und voller Tatendrang freuten wir uns auf die kommenden Tage und Expeditionen.

Auf dem Weg zum Nighmarket legten wir einen schönen Zwischenstopp am Hafen ein, der mit Einbruch der Dämmerung zur großen Badewanne für Kinder und Einheimische wird.

Der Localbeach
Ein Ort für eine Abkühlung, aber auch für gemeinsames Essen
Ein Löwe auf Futtersuche
Hund schmeckt doch gar nicht so schlecht
Einheimische Fischer

Wie in vielen asiatischen Städten treffen sich die Einheimischen bei kühleren Temperaturen auf dem bereits bekannten Night Market und die Verkäufer und Restaurants feilschen um die Gunst der Touristen. Die Insel ist bekannt für frische Meeresfrüchte und täglich frischen Fisch. Daher reiht sich ein Fischrestaurant mit Hai, Rochen, Shrimps, Krabben, Hummer und und und im Angebot, aneinander. Als Gast sucht man sich seinen Fisch o.ä. aus und bekommt ihn anschließend frisch gegrillt zusammen mit Reis serviert. Sehr spannend ist die Preisverhandlung mit dem Kellner vor dem Lokal. Der Kellner nennt den Preis und sofern man in die Verhandlung einsteigt und unzufrieden von Dannen zieht, reduziert sich der Preis um 30%. Jetzt schaut die Verhandlungsebene schon ganz anders aus! Den leckeren Fisch sparten wir uns für ein wenig später auf und die Mädels kauften stattdessen erstmal ein paar Tuchhosen. Ganz wichtig; Die Hosen durften nicht ausschauen, wie die typischen schlabberigen Backpackerhosen mit Elefanten oder spirituellen Motiven. Mir wurde unterdessen ein Stuhl angeboten und jetzt kann man sich grob vorstellen, wie lange die Hosenauswahl gedauert hat😃.

Der Nachtbazar auf Pho Quoc

Die Hose haben wir nicht genommenAuf Empfehlung des guten Mr. Tripadvisor kehrten wir im Bup ein, einem Lokal für Seafood. Der Chef, ein kleiner, quirliger zunehmend schwitzender Vietnamese, flitzte wie ein Flummi von Tisch zu Tisch und servierte uns, natürlich auch auf Empfehlung, einen Hot Pot mit Seafood. Das kochende Wasser wird mit frischem Gemüse, Fisch, Tintenfisch und Scampi je nach Geschmack verfeinert. Ein Gaumenschmaus. Als Nachtisch gab es Fruitshakes.

 

Eine kurze Erläuterung zum Namen: die Franzosen nahmen die Insel 1953 für die Unterbringung von Rebellen in Beschlag. Im Vietnamkrieg diente sie den USA als Camp für Revolutionäre.

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