11.03.2017 TüV meets vietnamese repairs

Geschrieben im Mintea Hostel in Hué, (Vietnam)

Frühsport mit Kathi am Perfume River in Hué mit schöner Kulisse im Park. Auf dem Rückweg haben wir noch ein paar Hostels abgeklappert. Und tatsächlich noch ein passendes gefunden: Das Mintea Hostel. Wir mussten vor dem Einchecken im leeren 14er Dorm aber noch eine Kleinigkeit frühstücken. Im Internet lasen wir eine Frühstücksempfehlung über das Nook Café, welches ganz versteckt in einer Gasse liegt und von einem Australier betrieben wird. In Deutschland würde man es in die Hipster Café Kategorie stecken. Also genau Nora’s Ding😊. Es war ein sehr leckeres Frühstück mit Mango Fruitshake und Omelette.

Als wir im Anschluss mit unseren Backpacks im Mintea ankamen und zum zuvor vereinbarten Preis einchecken wollten, entschuldigte sich die Dame hinter der Rezeption für den Fehler ihrer Kollegin. Offenbar hat man uns einen inkorrekten, zu günstigen Preis genannt. Nach einem kleinen Flirt zwischen Schorsch und der Dame, die Mädels waren unterdessen nochmals auf Suche nach Alternativen, gab sie nach und wir bekamen 4 Betten im leeren 14er Dorm. Der Womanizer hatte wieder einmal zugeschlagen😉. Mittags liefen Schorsch und ich erneut zu John. Eigentlich nur, um unsere Wäsche abzuholen. Aber wir blieben doch ein bisschen länger, weil wir auf die vietnamesichen Mopeds und eine Tour durch Vietnam zu sprechen kamen. Long story short: Während des Mittagessens haben wir die beiden Mädels über unsere Idee 110ccm Mofas zu kaufen, informiert. Die Sorgen überwogen die Lust auf die Tour, aber ganz abgeneigt waren Nora und Kathi auch nicht. Also schauten wir um 16 Uhr wieder bei John vorbei. Er hatte in der Zwischenzeit ein paar Mopeds besorgt und wir gingen mit den Mädels im Gepäck auf Probefahrt. Das hätte John mal lieber nicht gemacht, denn Schorsch und ich haben die Esel so gut wir konnten auseinandergenommen! Alles war irgendwie zusammegebastelt. Anbauteile waren locker, die Tachoanzeige war nicht funktionsfähig, die wichtigsten Lager waren ausgeschlagen und zum Teil lief das Herzstück auch nicht mehr ganz Rund. Schorsch hat sogar sein Moped nochmal tauschen lassen, aber die zweite Edition brachte mehr Nach- als Vorteile mit sich.  Ein Glück ,dass wir auf diesem Gebiet ein paar Grundlagen haben, soadss man nicht die absoluten Schrottmühlen kauft. Also schrieben wir eine Liste mit den uns wichtigen Dingen, die bis zum Folgetag von John’s Mechaniker des Vertrauens ausgemergelt werden sollten. Darauf warf John nur ein: „Jungs, kauft euch lieber eine Neue.“, aber daran hätte er nichts verdient. Also versicherte er uns, dass sein Mechaniker Herr über die vielen Reparaturen werden würde. Mal schauen was in zwei Tagen präsentiert wird!

Guter Dinge ging der Tag für uns zu Ende. Schorsch wurde von John noch mit zum Fußball genommen. Mein Fuß hinderte mich leider daran. Nachdem Schorsch triefend zurückkam und nach einem kleinen Snack wurde Schorsch noch von unseren Hosteleigentümern zum Armdrücken herausgefordert. Wie sich herausstellte musst er gegen den amtierenden Champion des Abends antreten, der alle ‚Gegeners‘ besiegt hatte. Was der Kerl aber noch nicht wusste war, dass Schorsch vier Beine hat😃. Schorsch musste zwar ein bisschen kämpfen, drückte dann aber doch den Gegner auf die Tischplatte…also nicht den Gegner selbst, sondern dessen Handrücken. Sieg für Deutschland. 1:0. Auch das Rematch entschieden wir für uns. Gute Nacht und bis Morgen.

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