09.03.2017 The Big Loop IV

Geschrieben im Mintea Hostel in Hué, (Vietnam)

Letzter Tag, die letzten 80km standen an. Ohne mich waren die Drei Fragezeichen Schorsch Jonas (1. Detektiv), Nora Shaw (2. Detekiv) und Kathi Andrews (Recherche und Archiv) den am Vortag nicht auffindbaren Wasserfall auf der Spur. Der kann ja nicht einfach vom Erdboden verschluckt worden sein. Währenddessen lag ich mit verbundener Pfote im Bett und las. 1,5h später kam der 1. Detektiv ins Bambushaus. „Ich muss duschen. Bin total nass.“ Zack, weg war er. Der 2. Und 3. Detektiv ließen nicht lange auf sich warten und konnten stolz von ihrer erfolgreichen Mission berichten.

Geduscht, aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur wieder nass, traten wir den Heimweg an.Auf dem Weg zurück nach Pakse besuchten wir noch den letzten Wasserfall, der auf unserer Liste stand. Diesmal mussten wir nicht weit laufen, um einen wunderschönen Tad Young vorzufinden.

20km vor Pakse stoppten wir bei Skyline Coffee, einer Plantage die angeblich für die Maritim Hotel Kette Kaffee röstet. Seeeeehr guuuuter Kaffee!

Weiter ging’s, bis mir beim Tankstopp mein Platter hinterreifen auffiel. Dank eines Nagels ist Schorsch mit Kathi und Nora schonmal die 30km in die Stadt gefahren, um Yves zu benachrichtigen. Ich bin mit maximal 20km/h die Straße entlang gefahren. Nachdem Schorsch die Mädels bei Yves abgesetzt hatte, mussten sich Nora und Kathi die schlechte Laune von Yves‘ Frau über sich ergehen lassen, während er das ganz entspannt sah. Schorsch fuhr die 30km wieder zurück um mich zu Suchen, fand mich aber erst 10 km vor der Stadt, gerade, als sich der gerissene Schlauch um die Felge gewickelt hatte. Wir schnitten den Schlauch in kleine Streifen und fixierten so den Mantel an der Felge. So war zumindest die Idee. Aber bereits nach wenigen holprigen 100 Metern entschieden wir uns das ganze rückgängig zu machen. Mit der Brust auf dem Lenkrad um den Schwerpunkt auf das Vorderrad zu verlagern, schlugen wir endlich bei Yves ein. Kathi und Nora kamen dazu und übernahmen die gesamte Kostenabwicklung. Es waren lediglich 15€, da die Felge keinen Schaden genommen hatte. Glück im Unglück! @ Björn: Alle guten Dinge sind eben doch 3 😃. Die Dusche wusch den ganzen Sand von der Haut und ich freute mich auf einen frischen Schlüpper, war ich doch derjenige der immer als letzter an der Reihe war, wenn der eine Schlüpper in der Gruppe herumgereicht worden ist😉. Zum Abendessen kehrten wir ins bekannten Sabaidee Restaurant ein und freuten uns diesen Loop doch in Angriff genommen zu haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.